Samstag, 2. Juli 2011

Kids in Emotion 2011

Heute war es wieder soweit.

Wir sind wieder mit kranken und bedürftigen Kindern unterwegs gewesen, um ihnen einen schönen Tag zu bereiten.

Ein tolles Ereignis in und rund um München, ca. 150 Trikes und Quads, jeder mit mindestens einem Kind, waren in einem riesen Konvoi unterwegs.
Super organisiert von Kids in emotion zusammen mit der Polizei, Rettungsdiensten und Feuerwehr.

Durch die Stadt ging es rechr gemächlich und dementsprechend war auch der Zuspruch der Bevölkerung.
Winken, klatschen, Bilder machen, all das bot den Zuschauern viel Kurzweil bis der "Lindwurm" sich vorbeigearbeitet hatte.

Vollbeschäftigung für die Roadblocker, schliesslich musst ja jede Einmündung, Abbiegung etc. entsprechend gesperrt werden, damit nicht ein anderes Fahrzeug in den Konvoi fährt und dort entsprechende Gefahren entstehen.
Toll gelöst, wir haben nichts über gefährliche Situationen gehört.

So ca. 2 Std. ging es insgesamt auf einer schönen Tour Richtung Tierpark Blindham.
Das Wetter spielte in soweit mit, dass wir maximal auf nassen Strassen fuhren aber während der gesamten Fahrt nicht in Regenschauer kamen.

Leider war es unserer Co-Pilotin letztendlich doch zu kalt, Martin wird im kommenden Jahr entsprechende Kleidung einpacken, um neuen Passagieren sowas zukünftig zu ersparen.

Erst als wir den Parkplatz im Tierpark erreicht hatten, begann es leicht zu regenen aber das war dann auch schon egal.

Jeder hatte jetzt Hunger und Durst, am Grill gab es entsprechende Schlangen und natürlich auch entsprechende Rauchentwicklung. Schliesslich musste der generierte Durchsatz dort ja so einige hungrige Mäuler stopfen.

Wenn man in die Augen der Kinder geschaut hat, so war das eine tolle Ausfahrt mit anschliessendem Kinderfest im Tierpark in Blindham.

Wirklich eine sehr schöne Sache, bei der jeder, der die Zeit hat, sich engagieren sollte, egal ob als Triker, Quadler, Roadblocker oder als Helfer, von denen es nie genug geben kann......

meint der Blaue Wagen

PS: viele viele Bilder findet ihr über Kids in emotion, Reinschauen ist Pflicht !!

Sonntag, 19. Juni 2011

Quadfahren macht auch Spass ...

Martin wollte es unbedingt mal probieren,
mit einem Quad endlang der ehemaligen Deutsch-Deutschen Grenze.

Gesagt, getan, schliesslich bietet MotoRoute in Bad Rodach auch sowas an.

Am vergangenen Samstag war es dann soweit.
Martin fährt mit einem Quad.
Bedingt durch die diversen "Weltuntergänge" am Freitag abend vezichtete der Guide Steve auf einige Wege, die sicherlich viel zu aufgeweicht waren.

Somit ging es mach einer Einweisung auf die Feld- und Wiesenwege rund um das Quad-Dorf.
Insgesamt drei Leute mussten sich erstmal an das völlig neue Gerät gewöhnen.

Eines viel Martin sofort auf, sein Quad schmiss mit unglaublich viel Dreck umsich, soll heissen auf Martin und sich selber.
Nach 30 Minuten sahen Martin und das eigentlich weisse Quad schon entsprechend aus.

Nach dieser Eingewöhnung ging es über Landstrassen und -strässchen Richtung des Freilandmuseums Innerdeutsche Grenze.
Auf dem Weg dorthin musste eine bedrohlich aussehende Regenfront durchquert werden. Martin dachte sich, toll, dann werden meine Sachen wieder sauber.
Der Regen war dann auch wirklich bemerkenswert und das Trike und Martin sahen nach dem Schauer zwar nass aber auch einigermassen sauber aus.

Nach der Besichtigung ging es dann wieder zurück Richtung Quad-Basislager.
Martin war froh, dass der meiste Dreck wieder runter war aber weit gefehlt.....
Steve fuhr dann noch einige geniale Wege rund um das Dorf, was natürlich wieder dazu führte, dass Martin und das Quad schlimmer aussahen als morgens nach dem Einfahren.
Egal, es hat wirklich einen super Spass gemacht und Martin kann das nur weiterempfehlen.

Mal wieder ein tolles Angebot von MotoRoute in Zusammenarbeit mit Borderland-Tours.

Sonntag, 12. Juni 2011

Pfingsttour in den Thüringer Wald


Heute ging es zusammen mit sechs Motorrädern in den Thüringer Wald gefahren.
Direkt nach Willy kam eine Royal Enfield mit 22PS. Entsprechend gemütlich ging es dahin, obwohl der Fahrer der Enfield sicherlich alles geben musste, um die Geschwindigkeit auf der Ebene so bei 80km/h zu halten. Bergauf ging es dann natürlich etwas langsamer.

Erstes Highlight war die größte Tanzlinde Thüringens in Effeld. Wirklich sehenswert und sehr beeindruckend.

Danach ging es weiter über Sonneberg und Steinach nach Neuhaus am Rennsteig. Von dort aus über das Haflingergestüt in Meura Richtung Bad Blankenburg.

Natürlich durfte dort ein Stopp bei "Mutti" nicht fehlen. Thüringen ohne diese Bratwurst geht garnicht.

Nach der Stärkung ab über das Schwarzertal mit seinen vielen schönen Kurven über Neuhaus am Rennweg zur Farbglashütte in Lauscha. Toll, was man so alles aus Glas herstellen kann.

Nun fehlte eigentlich nur noch ein Eis. Willy bevorzugte die Eisdiele in Rödenthal. Dort gibt es alleine für ein Spaghetti-Eis eine eigene Eiskarte und für die restlichen Eisköstlichkeiten gleich noch zwei weitere.

Der Tag klang dann gemütlich im Biergarten aus und Tobi mit seinem Team gab alles am Grill für das Buffet.

Morgen geht es leider schon wieder heim. Auf die Bahn und ab Richtung Süden.
Alle freuen sich schon auf das MotoRoute-Treffen Ende Juli.

Samstag, 11. Juni 2011

Pfingsten in Bad Rodach

Heute sind wir für einen Kurzurlaub in Bad Rodach eingetroffen.

Die Anreise war erst am Nachmittag, da Heike erst um 14:30 aus der Arbeit kommen konnte.
Somit sind wir so gegen 15 Uhr gestartet. Die Autobahn wurde genutzt, um mit fast maximaler Geschwindigkeit (so 140) Richtung Rodach durchzustarten.
Ergebnis: neuer Rekord, 3 Stunden und schon sind wir da!

Dort angekommen habe wir viele Freunde wiedergetroffen, mit denen wir garnicht gerechnet hatten.
Unser Lieblingstourguide Willy, Kalle und Waltraut, natürlich das gesamte MotoRoute Team und noch so einige andere.

Mal sehen, was der morgige Tag so bringt. Willy ist schon dabei eine tolle Tour auszuarbeiten.

Morgen lest ihr mehr, Gute Nacht!

Pfingsten in Bad Rodach

Heute sind wir für einen Kurzurlaub in Bad Rodach eingetroffen.

Die Anreise war erst am Nachmittag, da Heike erst um 14:30 aus der Arbeit kommen konnte.
Somit sind wir so gegen 15 Uhr gestartet. Die Autobahn wurde genutzt, um mit fast maximaler Geschwindigkeit (so 140) Richtung Rodach durchzustarten.
Ergebnis: neuer Rekord, 3 Stunden und schon sind wir da!

Dort angekommen habe wir viele Freunde wiedergetroffen, mit denen wir garnicht gerechnet hatten.
Unser Lieblingstourguide Willy, Kalle und Waltraut, natürlich das gesamte MotoRoute Team und noch so einige andere.

Mal sehen, was der morgige Tag so bringt. Willy ist schon dabei eine tolle Tour auszuarbeiten.

Morgen lest ihr mehr, Gute Nacht!

Samstag, 4. Juni 2011

Bikertreff auf der Walleralm




Bei wirklich genialem Wetter fand das 4. Almbikertreffen auf der Walleralm statt.

Dieses mal spielte der Wettergott ideal mit und es gab ein "volles Haus" auf 1450m Höhe am Oberen Sudelfeld.

Tolle Musik und Vollverpflegung sind zwar Standard, waren in diesem Jahr noch besser und alle Gäste zeigten sich sehr sehr zufrieden.
Coole Sänger gab es gratis dazu und die "DiriDari" gab alles um die Gäste in Stimmung zu bringen.



Helmuts original Kaiserschmarrn schmeckte besonders dem Bikernachwuchs, den anderen natürlich auch.


Allerdings dürfen die genialen Spareribs und das gut gewürzte Grillfleisch nicht unerwähnt bleiben.
So mögen es die Wallers hier oben auf der Alm.

Die Bedienungen gaben ihr Bestes um das Bikertreffen zu einem vollen Erfolg werden zu lassen.
Aber eine Pause muss auch dort mal sein.

Die MotoRoute-Sektion Oberbayern hatte einen tollen Platz und entsprechend viel Spass. Die Gelegenheit einer Ausfahrt mit Stopp auf der Walleralm wurde natürlich gerne genutzt.
Gaby, Heike, Maike, Alexander und Martin hatten viel Spass und somit hatte sich diese Anreise mal wieder gelohnt.


Insgesamt gelungen, alles prima, wir kommen wieder.....

Montag, 30. Mai 2011

Bully und Chris haben sich getrennt ....

Habe heute von Bully die nachfolgende Nachricht erhalten...

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Abschied

So, nun ist es soweit. Ich bekomme ein neues Zuhause.

Chrissy hatte sich ja zuerst nicht getraut, mir zu sagen, dass unsere Trennung bevorsteht, aber ich habe es natürlich mitbekommen, denn von den anderen hörte ich ab und zu die Frage: und wie ist der Neue ? Wann kommt er denn ? Das tat schon weh, denn nach 10 Jahren verband uns doch mehr als eine Freundschaft – ich war wirklich ein Familienmitglied. Zumal wir ja nicht nur Schönwetter-Fahrten gemacht haben sondern bei Sonne, Regen und Schnee unterwegs waren. Ich habe mich immer bemüht, ihr die Fahrten so angenehm wie möglich zu machen, aber manchmal spürte ich eben doch mein Alter und einige Zipperlein plagten uns während der Tour. Aber wenn es drauf ankam war ich Gott sei Dank immer fit. Z.B. in den kalten 2 Wochen zum Nordkap oder als ich zusammen mit Champ (einer BMW LT – war ein echt guter Kumpel) über die Seealpen düste. Ja, diese Erinnerungen kann mir keiner nehmen.

Naja und beim letzten Besuch in der Alten Molkerei war ich doch ziemlich gerührt über den Abschied mit den vielen Taschentüchern… schluchz. Aber vielleicht darf ich ja bald wieder alle alten Freunde dort besuchen. Vor allem Madeleine und Lucy II würden mir fehlen. Chrissy hat das Trike-Treffen im Juni meinem neuen Besitzer schon warm ans Herz gelegt.

Ich glaube auch, dass ich es gut bei ihm haben werde. Chris hat mir manchmal ja schon ziemlich viel abverlangt. Vor allem, wenn wir mit Champ unterwegs waren und sie mit mir Eindruck schinden wollte. Uff, da kam ich oft ganz schön an meine Grenzen. Nun darf ich es vielleicht etwas ruhiger angehen lassen. Da kann der Neue (Billy heißt er wohl) ja mal zeigen was er drauf hat. Eifersüchtig bin ich eigentlich nicht. Man muss der Jugend ja schließlich Platz machen.

Als Begrüßungsgeschenk habe ich von meinem neuen Besitzer (Alfred) 2 Armlehnen für seine Sozia spendiert bekommen. Netter Zug, finde ich. Die will mich übrigens auch mal fahren. Darauf freue ich mich schon.

Chrissy hat es sich nicht nehmen lassen, mich selbst in mein neues Zuhause zu fahren. Sie wollte auf jeden Fall sehen wie ich in Zukunft untergebracht bin. Wir waren damit beide recht zufrieden. Es ist eine nicht allzu große Tiefgarage und bestimmt werde ich mich mit den Auto-Kumpels auch hier gut verstehen. Langweilig wird es da sicher nicht.

So, blauer Wagen, ich hoffe, wir sehen uns auch mal wieder. Chrissy hat ja auch vor, mich zu besuchen. Schließlich ist die Gegend um Regensburg immer eine Reise wert. Vielleicht können wir dann doch noch gemeinsam unseren Plan verwirklichen, zum Hundertwasser Turm in Abensberg zu fahren, oder nach Kelheim zum Kloster Weltenburg, wer weiß…..

Jetzt sage ich allen Freunden erstmal servus und hoffentlich bis bald

Euer Bully

Sonntag, 22. Mai 2011

Geniales Wetter, fast so, wie in Italien ...



Bei diesem genialen Wetter kann ich nicht in der Garage bleiben.
Also nichts wie los auf eine kurze Tour mit einem Boxenstopp auf der Walleralm.

Diese Idee hatten noch mehrere Motorradfahrer und auf der Alm war entsprechend viel los.

Überall hangen die Hinweise auf das anstehende Almbiker-Treffen am 5.6.2011 und aus den Diskussionen an den Tischen konnten wir vernehmen, dass das Treffen ein Thema in Motorradkreisen ist.
Wenn das Wetter mitspielt kommen sicherlich viele Motorradfahrer auf die Alm, zumal wieder Lifemusik von "Diridari" im Angebot ist. Die muss man einfach mal gehört haben.

Wir kommen sicherlich und bringen noch ein paar Moppeds aus dem MotoRoute-Umfeld mit.

Vielleicht hat ja der eine oder andere Leser auch Zeit sich auf den Weg zu machen.

Freitag, 20. Mai 2011

Kalterer See






Heute wollten wir über kleine Strassen an den Kalterer See fahren.
Es ging prima los, Nordwestlich von Trento sind kurvenreiche Strassen ohne Verkehr vorhanden und laden zum Cruisen oder aber auch zum sportlichen Fahren ein.
Martin war echt begeistert, was im Umkreis von 30 km um Trento an Fahrstrecken so geboten wird.
Als wir dann schon so ca. 45 km der Tour hinter uns hatten, gelangten wir an eine Strassensperre.
Die Umleitung war brav beschildert aber unser excellentes Italienisch half uns bei der Interpretation des Schildes auch nicht weiter.
War die Ampel nun um 15 nach oder vielleicht um 45 nach oder vielleicht an beiden Uhrzeiten auf Grün oder auch nicht ?!?
Wir entschieden uns diese Tour an der Stelle abzubrechen und haben den Zumo neu rechnen lassen.
Zuerst wollte er uns immer wieder an die Ampel führen aber schliesslich hatte er dann doch ein Einsehen und rechnete eine neue Route aus.
So waren wir dann gegen Mittag am Kalterer See. Zum Glüch ist aktuell keine Saison und somit war entsprechend wenig los. Freie Parkplätze und auch sonst überall viel Platz.
Nach einer ausgiebigen Pause ging es wieder zurück nach Trento.
Kurz vor dem Hotel spielte uns der Zumo wieder einen bösen Streich und lotste uns auf die Ausfallstrasse Richtung Süden. Scheinbar stimmt hier das Kartenmaterial nicht oder er wird durch die wirklich vielen Strassenkreuzungen völlig verwirrt.
Egal, irgendwie kamen wir dann doch noch zum Hotel.
Duschen und dann ab in die Stadt, schliesslich wollten wir den letzten Tag bei 27°C noch in einem Strassenkaffee verbringen.

Eine wunderschöne Woche geht zu Ende, wir würden gerne noch bleiben aber das geht leider nicht.
Dem Hotelchef hat Martin noch versprochen, dass wir irgendwann hier wieder einlaufen werden. Schliesslich ist dieses wirklich nette Hotel nur 2,5 Std von daheim entfernt, quasi ein "Katzensprung".

Arrividerci Trento, wir kommen wieder, versprochen ....

Ach ja, hier noch das Foto vom coolsten Ordnungshüter des Tages (sowas geht wirklich nur in Italien)

Pass Manghen als Highlight des Tages ...


Heute mal eine gemütliche Tour, dachten wir, aber alles kam anders.

Nach dem Frühstück (übrigens hier gibt es ein Frühstück, so wie wir es gewohnt sind, kein Italienisches ...) ging es ab, Richtung Norden.

Raus aus Trento und umgehend runter von der SS12, der Hauptschlagader von Trento mit entsprechendem Verkehr.

Rechts weg, Richtung Gardolo und weiter über Lona und Vaolda Richtung Cavalese.
Kurz vorher kommt der Hinweis auf den Passo Manghen, also sofort rechts rum. Da wollen wir hin!

Die Auffahrt ist, wie bereits bekannt, schmal und mit diversen sehr engen Tornanties bestückt.
Kein Problem für Martin und mich, das haben wir schon mehrfach erfolgreich gemeistert.
Immer wieder ein Gemuss, diesen recht unbekannten Pass zu erfahren.
Oben gab es noch reichlich Schnee, die Fahrbahn war jedoch enwandfrei geräumt.
Die Südseite verlief dann relativ unspektakulr, wenngleich auch dort so einige Tornanti eingebaut sind.
Insgesamt toll zu fahren, gerade auch, weil dort recht wenig Verkehr ist.
Allerdings sollte man dort immer mit Gegenverkehr rechnen und nicht allzu optimistisch "raufpreschen".

Die Rückreise zum Hotel über Teve, Novaledo zum Lago Di Caldonazzo war wieder eine Entspannungsetappe, schliesslich warteten ja noch ein paar Tornanti und sonstige Kurven im Bereich von Pergine bis Cialine auf uns.
Auch diverse wunderschöne Ortsdurchfahrten durch kleine, unberührte, typisch italienischen Orte sind hier natürlich entlang der gesamten Strecke immer eingebaut.

Über Laginotti und Civezzano ging es dann wieder zurück ins Hotel.

Eine tolle Tour. Es verwundert uns immer wieder, welch schöne Kurvenpassagen so direkt neben Trento vorhanden sind.
Scheinbar wenig bekannt, denn die Verkehrsdichte, auch von Motorrädern, ist dort recht spärlich.
Schön für uns, wir hatten eine tolle Tour.

Morgen geht es mal zur Entspannung zum Kalterer See. Wir bereiten uns (leider) auf die Heimkehr vor....

Gute Nacht sagt der Blaue Wagen

Kurven ohne Ende ....

Dachten wir gestern noch, besser geht es ja nicht mehr, so wurden wir gleich heute morgen eines Besseren belehrt.
Direkt nach dem Hotel begann der Aufstieg zum Monte Bondone. Tornanti und Kurven wechselten sich lustig ab und nach 50 Minuten hatten wir gefühlt fast soviele Kehren wie gestern insgesamt. Und das ging noch so weiter.

Auf dem Weg zum Passe Bordola ging es neben wirklich sehr engen Strassen noch durch ein Flussbett. Zum Glück war der Wasserstand sehr niedrig, also kein Problem.

Nun Richtung Gardasee und da kam der totale Blackout des Zumos. Wir haben eine Ortschaft sicherlich umfassend erkundet, konnten aber den Weg, den Zumo vorschlug einfach nicht finden.
Kurzentschlossen sind wir dann einfach per Karte zum Gardasee nach Malcesine gefahren um dann die Route wieder zu laden und Richtung Monte Baldo Höhenstrasse durchzustarten.
Auch diese Idee schlug fehl, da Zumo meinte, dass auf einmal die Tour anders herum zu fahren sei und der Monte Baldo eigentlich schon erledigt ist.

So fuhren wir schlussendlich auf anderen schönen kleinen Strassen wieder heim.
Trotz der schönen Tour waren wir auf Zumo ein wenig sauer aber so ist das, einfach Italienisch ;-)

Mal sehen, wohin uns Zumo morgen führt.
Eigentlich wollten wir den Manghenpass und die Umgegend durchfahren.

Wir werden sehen und ich berichte natürlich ......

58 Tornanti und Kurven ohne Ende ....


Nein, wir waren nicht am Stilfser Joch unterwegs ;-)

Die Kaiserjägerstrasse und noch ein paar Pässe incl. Schnee haben uns Südwestlich von Trento beschäftigt.

Von Trento ging es über die SS47 nach Levico Terme, von dort zum Lago Quaere.
Aufpassen muss man dann schon, um den Einstieg in die "Strada dell' Alpini" nicht zu verpassen. Unser Navi wies uns unbeirrbar den Weg und die Fahrt konnte beginnen.
Diese alte Militärstrasse wurde im 1.Weltkrieg gebaut, ist aber inzwischen durchgehend asphaltiert und problemlos fahrbar.
Allerdings gibt es dort trotzdem extrem enge Tornanties und wunderschöne enge, unbeleuchtete Tunnel.

Insgesamt ein Gedicht, sowas muss m(M)an(n) mal gefahren haben.

Danach ab zum Passo di Vezza, eher unscheinbar auf 1400 Metern.

Nun los über Roana Richtung Pedescala bis uns eine Strassensperrung von der geplanten Tour abbrachten und auf eine unendlich kleine supertolle Strasse, wie gemacht für mich mit 2 Metern, lotste.
Ich glaube, diese Strasse hatte ca. 2,10 Meter, auch wenn das Foto "unendliche Weiten" vortäuscht.
Trotz Gegenverkehrs gelang es völlig problemlos diesen "Umweg" zu meistern, schlieslich sind wir ja in Italien und hier ticken die Autofahrer doch ein wenig anders als gewohnt.
Ein weiteres tolles Erlebnis dieser Tour ....

Nun noch einen Pass im Schnee und dann ab, Richtung Heimat.
In Trento selber waren es dann wieder so um die 20°C und wir drei haben uns über eine kurze aber supergute Tour gefreut.

Morgen geht es zum Monte Baldo, laut Tour ca. 140 Tornanti, was den geplanten Urlaubsrekord darstellt. Nach dem heutigen Training sicher kein Problem für uns.
Wir haben uns gerade erst warmgefahren ;-) ....

Trento, Anreise im Dauerregen

Die Anreise nach Trento gestaltete sich schon ein wenig schwierig.
Es hatte die ganze Nacht in Oberbayern geregnet und die Vorhersage von Rosenheim über Innsbruck und den Brenner nach Trento versprach auch nichts gutes.
Also los im Regen erstmal bis Brannenburg zum Frühstücken im Cafee Rösler. Wenigstens hier ist es trocken.
Martin entscheid sich aufgrund der Wetterlage zur Anreise per Autobahn.
Dann man los, am Rasthof Inntal eine 10Tages Vignette gekauft (7,90 Euro) und ab auf die Bahn Richtung Innsbruck. Toll, der "Schnürlregen" sorgte für so einige ziemlich heftige Aquaplaningeinlagen und das frisch besohlt.
Ab Innsbruck wurde der Regen dann weniger aber die Temperaturen auch ....
An der Mautstelle zum Brenner (8 Euro) sagte die nette Dame uns, dass es heute sehr kalt sein. Das durften wir kurze Zeit später am eigenen Leib erfahren, mein Thermometer zeigte oben am Brenner 2,4°C und leichter Schneefall ist zu vermelden.
Egal, Augen zu und durch, hilft ja alles nichts.
Auf der Brenner-Südseite wurde es zunehmend wärmer und zunehmend trockener, 14°C in Bozen war schon eine echte Nummer.
Bis Trento hielten sich die Temperaturen in diesem Bereich aber der Regen war eigentlich inzwischen komplett verschwunden.
Das Hotel war gleich gefunden und die Klamotten zum Trocknen aufgehängt.
Nun ging es zu Fuss in die Stadt.
Nach so ca. 30 Minuten Fussmarsch waren Heike und Martin im Stadtkern angekommen. Ein schönes Städtchen mit tollem Marktplatz und typisch italienischen Gassen rund herum.
Heike gönnte sich bei tollem Sonnenwetter einen Hugo, neben Wein und Aperol eines der angesagtesten Getränke im Ort.
Nachdem die zwei ausgiebig durch die Gassen gebummelt sind, wurde noch schnell ein Chinese angesteuert und ein Abendessen eingenommen.
Martin trank dazu ein chinesisches Tsingtao, sicherlich nicht nach dem bayerischen Reinheitsgebot gebraut aber auch ganz lecker.
Nach dem obligatorischen Rückmarsch neigte sich ein insgesamt toller Tag dem Ende.
Martin sucht noch die morgige Tour aus und dann geht es so richtig ab (Regenwarscheinlichkeit über die gesamte Woche bei NULL Prozent).