Samstag, 4. August 2012

MotoRoute Treffen 2012

Wie jedes Jahr zieht es uns immer wieder nach Bad Rodach in die Alte Molkerei.
Auch in diesem Jahr haben wir das komplette Programm des Treffens sehr genossen.

Dieser Bericht kommt recht spät aus zwei Gründen, wir sind gerade dabei einige Dinge im trauten Heim zu renovieren und die neuen Einrichtungen stehen "schon vor der Tür", also die Prioritäten stehen nicht auf Bloggen.
Zum anderen hat mein Zumo 550 nun endgültig den Geist aufgegeben und ich kann die Tracks der Touren nicht mehr auslesen, daher dieser Blog alles aus der Erinnerung heraus.

Anreise am Sonntag völlig relaxed über die Autobahn, wenig Verkehr und schwups waren wir schon so gegen 14Uhr am Hotel.



Viel Zeit zum Ausladen und danach noch zu einem Bummel durch Bad Rodach, so mögen wir den Anfang des Treffens, völlig stressfrei geniessen.

Nach dem Abendessen wurden dann schon die ersten Gruppen eingeteilt auch wenn noch so einige Teilnehmer erst Mittwoch oder Donnerstag anreisen werden.

Montag ging es dann nach einem tollen Frühstück so gegen 09:30 los auf die erste Tour.
Über tolle Kurven zur allseit bekannten Gügelkirche. Die ausgiebige Mittagsrast fand dann an der Kuchenmühle statt. Eine schöne Tour mit zwei sehr netten Pauselocations.



Dienstag sind wir die Barigautour gefahren.
Natürlich Rast am Barigauturm mit jeder Menge Kaffee. Leider schliessen die Gastleute zum Jahreswechsel, es lohnt sich scheinbar nicht und wir paar MotoRoute'ler reissen das auch nicht raus.
Somit wird wohl ein sehr schöner Aussichtspunkt verwaisen, einfach nur schade.

Mittwoch ist obligatorischer Ruhetag ;-), da abends Teichfest auf dem Programm steht
Morgens waren so einige ab 5 Uhr auf der Sonnenaufgangstour mit anschliessendem Leberkäs in Sesslach.
Eine kleine Gruppe um den Blauwagen hat sich das geschenkt und ist nach dem Frühstück in Richtung Confiserie Lauenstein aufgebrochen.
Wir konnten dort bei wenig Besucherverkehr diverse Pralinen, Schokolade und auch Brotaufstriche verkosten. Einfach genial, was die da so alles zaubern.
Natürlich gab es dort auch Kaffee und ganz tollen Kuchen, alles zu sehr zivilen Preisen.
Nachdem sich alle mit entsprechenden Mitbringseln versorgt hatten, ging es zurück zur Alten Molkerei, schlieslich geht es ab 16 Uhr ab zum Teich, wo dann unser Abendessen wartet.

Unser Guide zum Teich (es kennt ja jeder schon den Weg, aber ein Guide ist immer wieder für Überraschungen gut) führte uns dann durch Wald und Flur immer so grob Richtung Teich. Eine tolle Sache so bei 27 °C in der prallen Sonne. Diejenigen, die (aus mir unerklärlicher Vorsicht) einen Regenschirm dabei hatten, machten davon reichlich Gebrauch als Sonnenschutz. Wer ko der ko ;-)
Egal, irgendwann waren wir da und das Teichfest ging los.
Tobi schaffte so nach und nach alle notwendigen Utensilien zum Buffet heran und der Grill lief auch schon. Spass hatten jedenfalls alle und auch ein bischen Regen tat der Laune keinen Abbruch.
Später wurde dann das Lagerfeuer aktiviert und es gab einen schönen Ausklang des Tages.



Donnerstag, DAS Highlight des Treffens. Alle waren schon sehr gespannt, wir fahren mit LKWs durch ein Salzbergwerk!
Eine schöne Tour nach Merkers in Thüringen, wo schon unser Organisator vom "Rängdengeläng" Oldtimerclub wartete.
Nach dem Einkleiden mit Blaumann und Helm ging es in den hochmodernen Fahrstuhl um mit so ca. 8m/sec in die Tiefe einzufahren auf etwar 450 Meter. Dort warteten dann die LKWs auf uns.
30 Personen passen auf ein Fahrzeug und so konnten wir einen LKW komplett füllen.
Die Fahrt durch ein Labyrinth von Stolle unter Tage ging vom 450 Meter bis zum tiefsten Punkt von über 800 Meter recht zügig voran. Durch den Tunnel erschein eine Geschwindigkeit von so ca. 35 km/h deutlich schneller, insbesondere dadurch, dass wir Gefällepassagen bis zu 18% und sehr winklige Kurven durchfahren durften. Die aufmunternden Kommentare des Fahrers taten ihr Übriges dazu.
Eine Riesengaudi für alle und, bedingt durch die Anhaltepunkte, auch noch interessante und lehrreiche Reise unter der Erde.

So nach 2 1/2 Stunden waren wir wieder an der Oberfläche und es ging zügig Richtung Hotel, wo schon das Abendessen wartete. Auch wenn dieser Tag recht lang war Ankunft am Hotel erst so gegen 19 Uhr, möchten wir dieses wirkliche tolle Erlebnis nicht missen.

Freitag gab es dann den Thüringer Wald und nachdem alle gemault haben, wurde auch der tolle Brstwurststand von Nancy angefahren. Hier gibt es wohlschmeckende original Thüringer Bratwürste aus einer Bio-Metzgerei.
Ein kleiner Grill aber immer stark frequentiert.
Damit Nancy nicht total überfordert wird, wenn 30 hungrige MotoRoute'ler dort eintreffen, wurde sie rechtzeitig darüber informiert und konnte schon mal so einige Bratwürste auf Vorrat grillen.
Als wir dass dort eintrafen ging es recht schnell und alle konnten ihren Hunger stillen.
Es macht einfach Spass, wenn wir an einer so kleinen Grillstation immer wieder so nett empfangen und auch bedient werden.
Abends zurück im Hotel gab es dann doch noch Regen, der sich die ganze Nacht nicht verziehen wollte.





Samstag morgens regnete es leider auch noch recht stark, sodass wir das Frühstück verlängerten und dann doch entschieden, einen Pausetag einzulegen. Wir hatten ja bisher ein geniales Wetter und somit war keiner betrübt über einen Tag ohne Routen.
Kurz nach 11 Uhr sind dann doch noch so einige für eine kurze Tour aufgebrochen.
Andere wiederum nutzten den Tag zum Sightseeing in Bad Rodach und zum Verstauen der Utensilien für die Rückreise.

Die Rückreise am Sonntag brachte uns Regen bis Erlangen und danach Richtung Süden nur noch Sonnenschein. Ein toller Abschluß einer tollen Woche.
Das Regengebiet im Süden kam erst, als wir schon in der Garage verschwunden waren,
jaja wenn Engel reisen .....

Wir sehen uns irgendwo auf den Strassen dieser Welt oder in Mittendrin ;-)

Freitag, 6. Juli 2012

Dolomitentour 2012

Tag 1
Anreise vom Bikerhotel zur Post mit Waltraut und Kalle.
Regen über Regen. Egal, trotzdem ab Richtung Süden, zumal dort geniales Wetter vorausgesagt war.
Es ging über Kufstein Richtung Innsbruck und dort rechtzeitig links ab, um die alte Römerstrasse zum Brenner zu fahren.
Richtung Brenner wurde dann auch der Dauerregen so langsam weniger und die Laune der Fahrer stieg merklich.
Ab dem Brenner Richtung Süden wurde es dann wärmer und der blaue Himmel zeigte sich wieder in gehäufter Weise.
Ab Brixen sind wir dann noch Richtung Würzjoch auf allerkleinsten Strassen mit sehr wenig Verkehr und sehr viel Fahrspaß in Richtung Bozen gefahren.
Die Ankunft bei Mario im Hotel Steinmanwald beendete dann die Anreise in die Dolos.
Ein schönes Hotel mit netten Wirtsleuten ist für die kommenden Tage unser Basislager.
Morgen möchten wir uns die Erdpyramiden ansehen und dazu den Ritten überqueren. Rückreise evtl. durch das Sarntal und bestimmt geht noch der eine oder andere Pass mit.

Mal sehn, was der Tag so bringt.
Auf jeden Fall ist die Wettervorhersage für die ganze Woche kein Regen und jeden Tag 30 plus :-)


Tag 2

 Auf zu den Erdpyramiden am Ritten.
Nachdem Bozen durchquert war, ging es zügig auf den Ritten zu. Parken auf dem letzten Parkplatz und dann zu Fuß die letzten Meter zu den Pyramiden. Echt beeindruck, muss man mal gesehen haben (--- wikipedia link einbauen --)
Danach durch das Sarntal mit diversen Tunneln zurück Richtung Bozen um dann noch den Mendelpass zu fahren.
Dort konnte die Feuerklinge mal zeigen,was sie so auf der Pfanne hat. Das war ein Riesenspaß für alle Beteiligten und bei wenig Verkehr, es mussten nur zwei Wohnmobile aus dem Weg geräumt werden, wirklich toll zu fahren.
Über den Kalterer See ging es dann Richtung Auer und dann zurück ins Hotel.
Allerdings haben wir vorher noch im Supermarkt die Wasserbestände wieder aufgefüllt, ein absolutes Muss bei diesen Temperaturen.
Gut das Waltraut in Leifers eine Tanke mit Handwaschstraße gesehen hat. Das wird morgen unser erster Wegpunkt. Die Feuerklinge und die Moppeds benötigen dringend eine Wäsche um den Dreck von der Anreise loszuwerden.
Dreckige Fahrzeuge bei dem genialen Wetter, geht garnicht !!!!

Tag 3

4 Pässe sollten es sein, es wurden aber insgesamt deren acht!
Aber der Reihe nach.
Zuerst mal wurde die Feuerklinge und die Montauk einer Wäsche unterzogen, kein Problem in Leifers gab es entsprechende Möglichkeiten.
Dann aber los Richtung Manghen Pass über Auer auf der 42.
Nach einigen Wirrungen bzgl. des Einstiegs, seit dem letzten Besuch wurden wir durch einen Tunnel neben der früheren Strasse irritiert, ging es dann aber so richtig los.
In zügigem Tempo auf den Manghen, toller Asphalt im unteren Bereich, schön kühl im Wald und oben tolle sehr enge Kehren in sehr schönem Sonnenschein.
Kurze Pause auf 2047 Metern und dann wieder runter auf der Südseite, um als nächsten Paß den Brocon zu erklimmen. Oben angekommen gab es erstmal eine Pause, schon viel Arbeit bei sommerlichen Temperaturen und immerhin um die 20 Grad auf 2000 Metern Höhe.
Frisch gestärkt ab in Richtung Rolle. Dort gab es dann eine Streckensperrung Richtung Moena wegen eines Erdrutsches. Also rechts ab Richtung Vasso und über den Pellegrino dann doch nach Moena. Die Auffahrt zum Vasso hat sehr schlechten Asphalt, zwar geflickt aber diese Flickenstellen sind nicht eben mit der Strasse und somit "bumpt" es dauernd, nicht sehr angenehm :-(

In Moena wurden dann zuerst die durstigen Maschinen mit Sprit versorgt (1,81 ist nicht gerade günstig... ) und dann zurück zum Basislager Steinmannwald, ein warmer Tag sollte ja irgendwie mal zu Ende gehen.
So ganz nebenbei ging es dann noch über den Karrerpass. Viel Verkehr und eine Großbaustelle im Eggental hielten uns dann noch bei 30 Grad auf, was zu so einigen Schweissausbrüchen bei den Fahrern und zu "dicken Backen" bei den Fahrzeugen führte. Es ist Sommer in Italien mit entsprechenden Temperaturen.
Insgesamt ein toller Tag, Pässe und Kurven satt, tolles Wetter, was will das Urlaubsherz mehr.


Tag 4

Heute mal eine kurze Tour zum Ausspannen.
Entlang am Kalterer See bis zum Aufstieg zum Mendelpaß. Morgens ideal zu fahren da wenig Verkehr ist. Kurze Pause am Paß, der Wasserhaushalt muss bei 30 Grad immer wieder ausbalanciert werden.
Dann ging es in Richtung Meran auf kleinen Straßen, Meran südlich elegant umfahren und  auf allerkleinsten Strassen wieder zurück Richtung Bozen. In der Mittagszeit wollten wir eigentlich am Gasthof Tomanegger eine Kleinigkeit essen. Leider hatte der Gasthof Urlaub bis zum Sonntag, Pech ....
Na denn, weiter nach Bozen und die Suche nach einer Eisdiele begann. Waltraut entdeckte dann eine offene Gelateria und direkt davor ein fast freier Parkplatz.
Also nichts wie hin, parken, raus aus den warmen Klamotten und rein in die Eisdiele.
Die netten Bedienungen konnten leider kein Wort deutsch und so haben wir uns mit Händen und Füßen verständigt. Alles kein Problem, jeder hatte sein Eis und so langsam kühlten die überhitzten Fahrer wieder ein wenig runter. Immerhin hatte es direkt in Bozen fast 35 Grad, liegt an der Kessellage und nicht vorhandenem Wind.
Dann zurück ins Hotel und ab unter die Dusche.
Frisch abgekühlt konnte dann das obligatorische Tourende-Bier wirklich genossen werden.
Mal sehn, was wir uns heute Abend für morgen ausdenken, vielleicht Richtung Gardasee oder Molvenosee. Die Wetterprognose wird langsam bedenklich, bis zum Sonntag jeden Tag ein Grad mehr, also alles immer jenseits der 30, Sommer halt.

Tag 5

Auf nach Auer und dann ab von der Hauptschlagader Richtung Gardasee. Es lockt die Südtiroler Weinstraße. Tolle Strassen in mitten der Weinberge, wunderschön zum Fahren. Die Richtung heisst Molvenosee. Ein schönes Plätzchen zum Ausspannen und Fotos machen. Weiter gehts, wir suchen eine Eisdiele. Gefunden in Tione di Trento, nett, italienisch, geniales Eis, kein Deutsch, einfach super!

Frisch gekühlt geht es dann Richtung Madonna Di Campiglio über den  Campo Carlo Magno.
Kurz Waser Tanken, dann bis Fonda und schnellstmöglich ab auf den  Mendelpass.
Dort eine kurze Abkühlung bei 26 Grad und danach in die Gluthölle Bozen bei 36 Grad bis zum Basislager im Steinmannwald.
Auf der Abfahrt vom Pass musste Martin  einer VStrom noch erklären, was ein modernes Powertrike so zu bieten hat. Hoffentlich hat der Treiber der VStrom nicht umgehend seine Maschine auf den Leistungsprüfstand in der Werkstatt gestellt, einfach nur genial :-)

Insgesamt war die Woche in den Dolos genial, tolle Pässe, geniale Kurven viel Spass, ein wenig zu warm. Aber wir wollen uns da nicht beschweren, Regen hätte uns auch nicht gepasst.

Morgen geht es wieder Heim, dann allerdings unspektakulär über die Autobahn, da wir Zeit sparen müssen, am Sonntag geht es schon wieder mit dem Auto an den nächsten Tatort in Niedersachsen.

Tag 6
Ab nach Hause, Autobahn lässt grüße, keine weiteren Vorkommnisse......

Wir freuen uns auf das nächste mal.




Montag, 18. Juni 2012

Fahrsicherheitstraining 2012

Am letzten Wochenende war es wieder so weit.
Das Trike-Fahrsicherheitstraining 2012 in Vaihingen stand an.

Zuerst der Kennenlernabend, an dem sich alle Teilnehmer im Lamm trafen, um sich zu beschnuppern und es gab jede Menge Infos rund um das Training, organisatorisches, Infos zur Tour danach, Verhalten beim Fahren in der Gruppe und, und, und ...

Dieter Edel hat das Training zusammen mit Karl Beck von der Verkehrswacht auf dem Platz in Vaihingen organisiert.

12 Trikes nahmen teil und konnten dann auch so einiges lernen, erfahren und auch gefahrlos ausprobieren.
Angefangen mit Vollbremsungen auf trockener, nasser und auch glatter Strasse.





Danach ging es weiter mit Ausweichübungen , bremsen in Kurven und als Krönung Drifts auf spiegelglatter Fahrbahn anhand eines festgelegten Kurvenparcours.
Für alle ein riesen Spaß.

Das Fazit der Teilnehmer "wir kommen wieder um das Gelernte wieder aufzufrischen!"
Mal wieder ein gelungenes Training.

Danach dann die obligatorische Ausfahrt ins Zabergäu mit einer tollen Location zum Essen und dem "must have" der Löwensteiner Platte, dem Motorradtreff in der Gegend.

So gegen 19 Uhr war dann dieser Tag zu Ende und es gab noch ein Getränk an der Garage bevor dann alles Richtung Heimat aufbrach.

Ich habe da noch eine Nacht im Nachtwächter drangehängt und bin dann Sonntag gut ausgeschlafen wieder heim gefahren.
Ein tolles Wochenende mit vielen neuen Freunden, jede Menge an neuen Erfahrungen mit der Feuerklinge und einer tollen Ausfahrt durch Weinberge und Kurven, Kurven, Kurven......

Donnerstag, 7. Juni 2012

Schöne Tour an Fronleichnam

Eine gute Wettervorhersage veranlasste Martin eine Tour rund um das Zillertal zu planen.

Neubeuren, Erl/Ebbs, Walchensee, Kössen, ab nach Kitzbühel.



Zahmer und Wilder Kaiser friedlich vereint.
So ging der erste Teil der Tour.

Dann weiter über den Pass Thurn in Richtung Mittersill.

Dort (nein, nicht durch den Felbertauerntunnel nach Südtirol, das folgt später in diesem Monat) vorbei am Speicher Durlassboden in Richtung Krimmler Wasserfälle.
Tolle Kurven bei wenig Verkehr machten die Kurven und Kehren zu einem echten Genuß.
Eine gute Vorbereitung auf die vielen tollen Kurven der Gerlos Alpenstrasse.

Dort wunderbarer neuer Asphalt, topfeben, kurvenräubern ohne Ende .......
Schade, dass diese Strasse ein Ende hat und dann noch an einer Mautstelle.
Heike meinte nur "das hat Dir Spass gemacht oder?"
Diese Aussage der Sozia bedarf keiner weiteren Kommentierung oder ;-)

Jetzt aber ab ins Zillertal.
Leider gab es auf auf der Bundesstrasse recht viel Verkehr und somit ging es spritsparend weiter.
Auch das wurde überwunden und ab Wiesing ging es dann über kleine Strassen mit entsprechend wenig Verkehr Richtung Heimat.

Eine kleine Pause mit entsprechend ansprechender Verköstigung liess sich auch noch einbauen und damit waren die Lebensgeister wieder geweckt.

Nach dem obligatorischen Tankstopp an unserer Lieblingstanke im Nachbarland mit "Auffüllen bis zum Stehkragen" bei 1.41,9 ging es zügig Richtung Heimat.


Eie wunderschöne Tour bei genialem Wetter, insgesamt ein toller Tag.



Sonntag, 3. Juni 2012

Gasthof Bichlersee

Haben wir heute erst entdeckt.

den Berggasthof Bichlersee in der Nähe von Oberaudorf.

Auf dem Rückweg vom Sudelfeld sind wir schon mehrfach über dieses Schild gestolpert, aber heute sind wir dann dem Ruf gefolgt und haben den Weg in Richtung Bichlersee genommen.

Tolle Kurven und so um die 15% Steigung geleiteten uns auf einer guten aber engen Strasse zum Gasthof.



Der erste Eindruck, überwältignder Bergblick, toller Biergarten, alles prima.

Wirklich zu empfehlen.
Das Essensangebot ist gut und preiswert und auch die Übernachtungsmöglichkeiten sind reichlich und preiswert vorhanden.


Alleine die dort vorhandene Ruhe, da keine Durchgangsstrasse, sondern eine Sackgasse, macht schon einen der besonderen Reize dises Gasthofs aus.



Bikertreffen am Sudelfeld

Heute fand das 4. Almbikertreffen am Oberen Sudelfeld statt.

Tolle Stimmung, die Band diri-dari spielte quer durch 80er bis zu den aktuellen Hits und die Besucher waren begeistert.

Das Wetter zeigte sich erst ein wenig zickig aber die vorhergesagten Gewitter blieben, zumindest bis 17 Uhr noch aus.

Neben der normalen Karte war Helmut noch am Grill aktiv und so gab es für jeden etwas zum Essen.



Dienstag, 29. Mai 2012

die Umsetzung ...

neues Ziel, neues Glück,

also dann nicht der Großglockner, egal wir haben eine andere sehr schöne Tour auf dem Zumo

nachdem unser Blacky zur TÜV-Durchsicht abgegeben war, sind wir dann Richtung Tirol gestartet.

Diese Tour war zugleich die Premiere für unsere neuen Nolan-Helme-Komunikation (ja, auch Helme bekennen Farbe ;-) ).
 Martin hat da das Marc-MotoRoute-Com Helmsystem eingebaut und das mussten wir natürlich umgehend testen .

Also nichts wie los, ab Richtung Steinernes Meer.
Die Route könnt ihr ja im vorherigen Artikel nachlesen.

Wettertechnisch hatten wir Glück, nur nasse Strassen, der Regen war (fast) überall schon vor uns da, aber dazu später mehr.

Über Neubeuren, vorbei am Walchsee Richtung Kössen und danach weiter nach Saalfelden am Steinernen Meer.
Schön zu fahren, wenngleich es leider immer über Bundesstrassen ging, da Nebenstrecken in diesem Bereich scheinbar nicht vorhanden sind. Also immer mit mit dem Verkehr und fleissig überholen.

Die Bergsicht hielt sich in Grenzen, es waren fast alle Berge in Wolken gehüllt und die Sonne zeigte auch nicht die notwendige Kraft, die Wolken zu vertreiben, schade aber nur 12 bis 16°C, mehr wurden es auf der Tour leider nicht.



Zwischendurch gab es noch eine kleine Offroad-Einlage an einer Baustelle, aber auch das wurde gemeistert.

Auf dem Rückweg noch schnell einen Stopp im Hochfilzner Hof.

Erst dachten wir, auch der hat zu, es ist schliesslich Dienstag und wir haben schon seit einer Stunde eine geöffnete Wirtschaft gesucht. Aber er hatte geöffnet, wobei wir es dann doch recht schnell nur bei einem Getränk beliessen und weiterzogen.

Dachten wir jedenfalls, aber es kam anders.

 Die Feuerklinge zeigte sich ein wenig zickig und verweigerte plötzlich ihren Dienst, sie wollte einfach nicht mehr anspringen.
Dieses Phänomen kannten wir ja schon und Martin war sofort dabei, hier Abhilfe zu schaffen.

Werkzeug raus, den Fahrersitz entfernen und die relevante Sicherung ansehen, austauschen und siehe da, der Tausch brachte umgehend Abhilfe. Die Feuerklinge sprühte wieder vor Angriffslust und es konnte weitergehen.

Kurz vor daheim stand noch der Besuch unserer LieblingsTanke in ÖsiLand an.Auf dem Weg dahin sahen wir zum Ziel ins Inntal, und da sah es garnicht gut aus.
Alles Schwarz :-(
Also erstmal unter das schützende Dach der Tanke.
Gesagt, getan, also schnell dahin und dem Bauch mit günstigem Benzin auffüllen.
Während der Tankerei ging unvermittelt ein sehr heftiger Gewittersturm los der uns dazu brachte, unter dem schützenden Dach länger als notwendig stehen zu bleiben.
Nach so gut 25 Minten war der größte Spuk vorbei und wir sind bei leichtem Regen die letzten 15 km ganz gemütlich über die Autobahn heimgerollt (da ist 80km) .

Insgesamt eine schöne Tour über 300km mit einem glücklichen Abschluß.
Was wollen wir mehr.