Donnerstag, 24. Juli 2014

Alpenrausch 2014 mit den Edel-Trikern




Kurven, Kehre, Kurven … bis uns schwindelig wird …..




Eine besondere Tour sind wir gefahren, kein Sightseeing, gemütliches Crouisen, einfach den Tag geniessen …..
NEIN, Kilometerfressen und Höhenmeter machen war angesagt, je mehr, desto besser.


Die Hardcore Edel-Triker unterwegs in den Alpen.

Eine 4 Tages Tour. Exzessives Kurven- und Kehrefahren, Pausen nur zum biseln oder tanken, KM zwischen 350 und 480, und das all die Tage.
Da brauchts schon ein wenig Sitzfleisch, Kondition und auch mentale Stärke, damit so eine Tour problemlos ablaufen kann.


Aber von Anfang an….

Treffen der Edel-Triker am Mittwoch in Jungholz, wie immer im Berghotel Tirol

Der Kennenlernabend zeigt sofort, dass diese Gruppe gut zusammenpasst und von daher auch keine Probleme zu erwarten sind, alles alte Hasen im Trikefahren und der Unterschied zwischen 7 Turbos und drei weniger stark motorisierten Trikes sollte kein Problem darstellen. Diese Einschätzung hat sich über die gesamte Tour wirklich bewarheitet.


Ein schönes Abendessen im Hotel, ein paar schöne Stunden auf der Terrasse und das obligatorische Briefing mit dem durchsprechen der Gruppenregeln und Sicherheitsinstruktionen von dem Guide Dieter gaben den gewohnten Ablauf.
Allen war klar, was sie erwartet und sie waren heiss auf die Tour.
Übrigens hat sich unser Guide jeden Tag über die hohe Motivation des Teams positiv gewundert, keiner war zu spät, im Gegenteil, alle waren meistens 30 min eher an den Trikes als vorgesehen. Auch ein Novum von dieser Tour. Da sind wir auch anderes gewohnt.



Also dann 08:30 Start vom Hotel auf eine 480km Tour zu unserem Basislager für die restlichen Tage, das Hotel Tannenheim im Trafoi am Stilfser Joch. Hugo und Petra warten dort schon auf uns.


Ab geht es, durchs Tannheimertal, den Gaichpass runter, rauf zum Hahntenjoch, runter ins Ötztal, rauf zum Timmelsjoch und dann runter in die Italienische Sonne ins Passeiertal.
Nun weiter über den Jaufenpass nach Sterzing ins Wipptal.
Frisch gestärkt geht es auf das Penserjoch und über kleine Bergstrassen nach Santa Catarina.
Dann kommen noch ein paar Schmankerl, nämlich Mendelpass, Passo Tonale, Gaviapass, Bormio und das Stilfserjoch zu unserem Basislage bei Hugo und Petra.


Ein guter Start in die Tour, viele, viele Kurven und Kehren, genau so, wie es ausgeschrieben war.
Das ganze Team konnte sich bei dem gewohnt guten 5gänge Menü laben und das eine oder andere Bier, ein Willi oder ein JC rundeten den ersten Tag ab.
Dieter gab als Besonderheit für die restlichen Tage die Parole aus „Briefing nicht wie gewohnt morgens vor dem Hotel, sondern oben am Stilfserjoch“.
Eine tolle Idee, zumal wir dann jeden morgen „frei“ das Stilfserjoch fahren konnten und die Murmeltiere sehen konnten, die die Morgensonne genossen.


Nach dieser Tour waren alle entsprechend ausgepowert, sodass der Abend nicht allzu lange werden sollte. Auch ein Novum auf dieser Tour.
Alle Abende wurden recht frühzeitig beendet, so dass jeder entsprechend Schlaf finden konnte um den kommenden Tag frisch ausgeruht anzutreten.


2. Tag, 430km geplant
Heute sammeln wir soviel Pässe wie es nur geht.
Also, erstmal ein kompaktes leckeres Frühstück um den Tag schon einmal positiv zu starten. Kein Problem bei dem Angebot im Hotel Tannenheim.
Der Blick auf den in der Sonne liegenden Ortler vom Frühstückstisch und für einige bereits aus dem Bett heraus, steigerte die Motivation aller Teilnehmer entsprechend.
Die Auffahrt zum Joch konnte jeder für sich mit eigenem Tempo fahren und lohnte sich allemal im schönen Nationalpark Stilfser Joch welcher zwischen dem Trentino und der Lombardei liegt.


Ziel war 08:30 oben zu sein, damit das Briefing pünktlich stattfinden konnte.

Dieter wunderte sich wieder über den Tatendrang, alle waren schon 30 Minuten vorher am Ziel, auch nicht alltäglich, zeigt aber die hohe Motivation aller für diese Tour.
Also, nach dem Briefing los. Es geht runter nach Bormio, dann hoch zum Gaviapass. Nicht einfach bei der schmalen Strasse, es gab so einige Begegnungen der „dritten Art“ mit anderen Verkehrsteilnehmern wo man sich dann schon fragt, ob die solche anspruchsvollen Pässe fahren sollten. Aber alles gut gegangen , keine grösseren Probleme.

Weiter gehts über den Motirolo- und den Foscagnopass zum zollfreien Tanken nach Livigno. Dort eine Pause auch um sich kostengünstig mit so einigen anderen Kostbarkeiten zu versorgen.
Die obligatorische Radarmessung auf der Hauptstrasse war für uns kein Problem, die Carabinieri schauten mehrfach ungläubig auf das Messgerät aber 45km sind halt 45km egal was die zwei sich da erhofft haben.


Weiter kostengünstig in Livigno vollgetankt über den Berninapass nach St. Moritz. Ein schweizer Jetset Ort, wo man für einen Capo schon mal 5 Euro zahlt, aber so ist das nun mal, wenn Geld eigentlich keine Rolle spielt.
Trotzdem fiel unser Tross erheblich mehr auf als die diversen Luxuskarossen, die man dort jeden Tag sehen kann.


Von dort durch das idyllische Münstertal, noch einen Boxenstop in Schluderns bei unserer Susi und dann heim ins Basislager zum gemütlichen Abendessen.
Ein gemütlicher Ausklang des Tages auf der Terrasse mit viel Gesprächsstoff und einigen Getränken rundete auch dieses intensive Kurvenerlebnis ab.
Nach kurzer Diskussion über die Tour morgen, schliesslich war der Comersee geplant, entschied sich die Gruppe aufgrund der recht hohen Temperaturen lieber in den Bergen zu bleiben.
Das bedeutet für den Tourguide die Umplanung der Tour und alles ab in die Berge. Schliesslich gibt es dort die schönsten Strecken zum Fahren bei angenehmen Temperaturen.
Also nichts wie früh schlafen gehen, es kommt ja noch ein Tag, an dem wir wieder so einige Kilometer zurücklegen werden.


3. Tag Touränderung und 450km

Der letzte Tourtag in den italienischen und schweizer Alpen. Ein kräftiges Frühstück braucht der Fahrer. Petra macht uns eine extra Portion Rührei, damit wir den Tag auch gut angehen können.
Dann natürlich, rauf aufs Stilfserjoch zum Briefing mit Tourguide Dieter.


Heute geht es über den teilweise nicht asphaltierten Umbrailpass in die Schweiz. Es folgen Albulapass, die Viamalaschlucht bis zum Gasthaus an der Rofflaschlucht. Hier gibt es die erste Pause und die Entscheidung ob wir einen Abstecher zum St. Bernadino machen oder auf der Tour weiterfahren. Das sind immerhin nochmals 60km. Alle sind sich einig, den St. Bernhard nehmen wir auch noch mit. Also los und nichts wie rauf auf mehr als 2000 Meter. Oben angekommen eine kurze Pause bei wieder mal genialem Wetter.
Weiter geht es bergab, um kurz darauf den Splügenpass zu erklimmen. Es folgt dann der Majolapass um St. Moritz zu erreichen.
Dort die obligatorische Pause in unserem Caffee.

Die Trikes kann man dort direkt auf der anderen Straßenseite parken, es sind genau 10 Parkplätze. Also alle Trikes brav dort abgestellt.
Es dauert nicht lange, da kommt eine Polizeistreife vorbei. Uns wird klar, dass wir eigentlich keine Parkscheine gelöst haben aber die Polizisten meinten nur „Wir gehen jetzt einen Kaffee trinken und wenn wir wieder herauskommen und Ihr steht noch da, kostet es 20 Franken pro Fahrzeug“. Na dann langsam wieder aufsitzen und weiter, eine wirklich nette Geste in einem mondänen Schweizer Urlaubsort.


Nun geht es über den Berninapass und den Force di Livigno in die Freihandelszone von Livigno um die Boliden ein letzten mal kostengünstig aufzutanken.
Danach über den Foscagnopass über Bormio und, für diese Tour, ein letztes Mal aufs Stilfserjoch und nach der obligatorischen groben Bratwurst mit Kraut beim Würstel Bruno runter zum Hotel Tannenheim.

Blöderweise erwischte es einen RF1 am Stilfserjoch mit dem Bruch einer Schweissnaht des Rahmens so dass die Heimfahrt mit diesem Defekt nicht mehr möglich war.
Also unseren Freund ADAC angerufen und einen Abschleppwagen für morgen geordert.


Die gute Laune war nur dem Fahrer des beschädigten RF1 ein wenig verhagelt, wenngleich er ja auch die gesamte Tour mitfahren konnte.
Egal, ein paar Getränke weiter waren alle zufrieden, eine tolle Tour neigt sich dem Ende.
Ein Erlebnis der besonderen Art.
1350km in drei Tagen in den Alpen gern gemachte Schwerstarbeit mit leichtem Muskelkater im Schulterbereich und einem breiten Grinsen im Gesicht.
Von dieser Tour können wir noch lange zehren, die gewonnenen Eindrücke müssen erst einmal verarbeitet werden.



4. Tag Rückreise
Heute geht es wieder Heim, die Kurvenhatz in den Alpen ist beendet.
Ein intensives Erlebnis für alle, keiner möchte es missen, der eine oder andere wird das sicher mal wiederholen.
Soviel Spaß in der Gruppe, auf den toll gewählten Touren in einer genialen Welt des Hochgebirges, einfach nur super und mit erheblichem Suchtpotential.


Falls jemand so etwas sucht, erfahrener Trikefahrer ist und entsprechen Zeit hat, einfach mal bei den Edel-Trikes (www.edeltrikes.de oder www.trikeurlaub.de) vorbeischauen.
Dort gibt es alle 14 Tage die verschiedensten Touren quer durch Deutschland und Europa, immer mit netten Trikern, tollen Guides und sehr sehr viel Spass.
Wir können das nur empfehlen.

Montag, 14. April 2014

Tag der offenen Tür bei den Edel-Trikern

Einfach wunderbar, die Saison startet und beim Fest vom Dieter Edel spielt auch der Wettergott mit.

Was will man mehr, blauer Himmel, fast 20Grad  und eine volle Bude.
Besser geht es nicht und diese Veranstaltung hat sowas einfach verdient, schliesslich ist der Aufwand ja nicht mal eben an einem Nachmittag erledigt.
 
Alle neuen Modelle von REWACO und BOOM stehen zum Anschauen dort. 
Toll für all die vielen Besucher, um das technisch Neueste entsprechend bestaunen zu können. Benzingespräche inclusive und häufig auch auf hohem technischem Niveau.
 
Der Andrang war auch recht groß und die technischen Berater hatten alle Hände voll zu tun.

Für das leibliche Wohl sorgte eine große Helferschar und es gab reichlich zu Essen und zu Trinken sodass niemand zu kurz kam.
 
Das Spanferkel hat sich recht lange auf dem Spieß gedreht, um nach dem Erreichen des Garpunktes in nullkommanix verzehrt zu werden.
  
Und der Spanferkelverteiler verbreitete unablässlich gute Laune. Dadurch worden auch die Wartezeiten an den Essensständen leichter und gelassener überstanden.
 
Leider musste eine junge Dame zu lange warte  ....  ;-)
Ein Kommentar zu diesem nicht akzeptablen Zustand war, "gib ihr doch mal einen Jackie, vielleicht wird das dann noch was".
 
Egal, wir konnten das Ergebnis nicht mehr abwarten.

Zu Gunsten der Tschernobyl Triker wurden  viele Fahrten mit den Trikes gemacht, was sicherlich so einige Euro für die Hilfe der Kinder gebracht hat.
 
Insgesamt eine wirklich gelungene Veranstaltung der Edel-Triker in Mühlacker.






 

Donnerstag, 9. Januar 2014

Liebe Goldwing Triker-Gemeinde und Begleit-„Personal“,

ich liebe Veränderungen, wenn alles so bleibt, wie es ist.
Deshalb machen wir auch in diesem Jahr wieder Station in der Alten Molkerei in Bad Rodach bei Tom und Anke, Tobias und Nicole und allen anderen Freunden.
Denn das ist immer ein bißchen wie „nach Hause kommen“.
Aber…… der Termin ändert sich. Wir tragen den geplanten Touren der meisten an den Feiertagen Rechnung und hoffen, dass trotzdem alle kommen. Außerdem sind die Straßen außerhalb der Ballungstermine wesentlich leerer.
Bitte gebt mir doch Bescheid, wer kommen würde, dann kann ich besser planen.  Die Anmeldungen aber bitte direkt in der Alten Molkerei vornehmen.

Ich hoffe, Euch alle gesund und munter wieder zu sehen und wünsche allen ein zufriedenes, harmonisches 2014 mit viel Sonne und tollen Touren
Mit frühlingshaften Grüßen aus München

Die GW-Triker
Chris und Billy
Tel.: 08131 292 22 36


8. GW Trike-Treffen
27. – 30.6.2014 in Bad Rodach Hotel Alte Molkerei
www.hotel-altemolkerei.de
27.6.2014 Anreise
28.6.2014 / 29.6.2014
gemeinsame Ausfahrten mit Rahmenprogramm 30.6.2014 Abreisetag
Zimmerbuchungen bitte direkt im Hotel Alte Molkerei vornehmen: info@hotelaltemolkerei.de Stichwort:GW-Trike-Treffen2014
www.hotel-altemolkerei.de Ernststr. 6, 96476 Bad Rodach, Tel. 09564 8380 Anreise: 27. Juni 2014
Abreise: 30. Juni 2014
Zweibettzimmer
zum Preis von € 159,00 pro Person / Buchung, Doppelzimmer „S“ zum Preis von € 169,00 pro Person / Buchung. Doppelzimmer „L“ zum Preis von € 179,00 pro Person / Buchung. Einzelzimmer zum Preis von € 199,00 pro Person.
Im Preis sind enthalten:
  • 3 Übernachtungen
  • 3 mal reichhaltiges Frühstücksbuffet
  • 3 mal leckeres Abendessen • Saunanutzung
    Habt Ihr noch Fragen oder kennt jemanden, dem Ihr die Einladung auch zukommen lassen wollt ? Nur zu.....
    Weitere Antworten gebe ich Euch gern – auch telefonisch.

Also .... man sieht sich......
Mit vorfreudigen Grüßen
und Billy
Christiane Wittig - Heidestr. 4 - 85757 Karlsfeld
Tel.: 08131 29 22 36 Fax: 08131 79 99 23 e-mail:
info@wws-wittig.de

Samstag, 21. Dezember 2013

das Jahr geht langsam zu Ende .......

Liebe Leser,

das Jahr neigt sich dem Ende und Weihnachten steht direkt vor der Tür.
Von Schnee keine Spur aber zumindest ist ein wenig winterlich kalt.

Dem Besuch des Weihnachtsmarkts steht somit nichts im Weg und der eine oder andere Glühwein geht schon zum Aufwärmen.

Wir wünschen euch gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr


In 2014 gibt es hier wieder die schönsten Touren  von Martin, Heike und der Fireblade


Mittwoch, 6. November 2013

Saisonabschluss der Edel-Triker

... eine gewisse Nachdenklichkeit macht sich breit .....

eine geniale Saison neigt sich dem Ende zu und die Teilnehmer dieser Tour wissen, danach kommt nicht mehr viel
Zillertal, der Eggentaler, Comer See, Schwarzwald, Allgäu, nicht zu vergessen der absolute Hammer die Seealpen, Spanien alles passee...
alles Highlights bei den Edel-Trikern und jeder, der nicht dabei war, hat immer irgend etwas verpasst
Was können wir eigentlich noch mehr erleben, geniale Touren mit super netten Teilnehmern und (fast immer) genialem Wetter.
Eine tolle Saison 2013 ist (fast) vorbei.
Bleibt nur noch die Abschlusstour in alt bekannter Weise, rund um die Deutsche Weinstrasse.
Da sind wieder alle beisammen, 
die, die in der Saison einige Touren gemeinsam gefahren sind, 
die, die sich länger nicht gesehen haben aber trotzdem wiedergefunden haben, 
die, die neu zu den Edel-Trikern gefunden haben und hoffentlich wiederkommen. 


Ganz gemütlich geht es über die bekannte Strecke, mit einer tollen Mittagspause in einer sehr guten Straussenwirtschaft, super gutem Wetter, leicht vermummten Guide ;-), alle gut drauf, alles passt.....

 
das Deutsche Weintor ist ein zentraler Punkt, der immer wieder zu schönen Fotos einläd.

Heike, Martin und der Blauwagen haben sich die gesamte Saison sehr wohl gefühlt, eine sehr schöne Tour gefahren und somit den Jahresabschluß erreicht.

Es bleibt nun noch das Tournachtreffen und die Saison ist danach entgültig vorbei.
Dort kommen wieder alle zusammen, um die geniale Saison nochmals zu reflektieren, Freundschaften zu pflegen, neuen Freundschaften zu knüpfen, ein wenig zu essen :-)
Einfach wieder beisammen zu sein.

Wir drei freuen uns schon auf das Nachtreffen und erwarten eine tolle Saison 2014!!!!!!


 
 








Sonntag, 27. Oktober 2013

Route des Grandes Alpes - Majestät der Alpenstrassen

Das Highlight des Trikerjahres ist vorbei.
Dieser Bericht kommt spät aber er kommt dennoch ......

Anreise am Freitag über München, Memmingen, Bregenz und Basel zur Pension Traube in Eschbach ca. 20km vom Startpunkt der Tour entfernt. Hier nächtigen zwei Trikes in einer netten Pension. Nach ausgiebigem Frühstück starten wir am Samstag um 8 Uhr zum Autobahn-Rasthof Bad Bellingen.
Dort trafen dann bis kurz vor 9 Uhr alle Teilnehmer ein. Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten neun Trikes dann auf der Autobahn Richtung Süden zum Thuner See.
Also Vignette ans Trike und los gehts. An der Grenze war recht viel los, sodaß wir gleich mal die Gruppe verloren haben aber da es ja über A2, A1, A6 bis Interlaken ging, kein Problem, immer dem Navi nach. Unterwegs sahen wir dann zwei Trikes unserer Gruppe am Fahrbahnrand stehen. Es stellte sich heraus, dass bei einem RF1 der Gaszug gerissen war und die zwei die Reparatur gerade beendet hatten. Standgas war noch ein wenig hoch eingestellt aber das kann dann in der Mittagspause entsprechend nachjustiert werden. Nun aber los, schliesslich war die gesamte Truppe fleissig weitergefahren. Nach einger Zeit steht wieder ein Trike am Fahrbahnrand allerdings an einer Parkplatzausfahrt. Wir hielten auch an und sahen, dass der Rest der Truppe auf dem Parkplatz stand. Nach einiger Zeit setzte sich die gesamte Truppe wieder in Bewegung.
Doch recht lange ging das nicht gut. Der Mustang vor mir zeigt sein Temperament und verweigerte die Gasannahme. Also wieder die letzten zwei Trikes anhalten und sehen, was zu machen ist. Nachdem wir den Mustang mit Bordmitteln nicht "einfangen" konnten, fuhren wir weiter und
 Werner verständigte den ADAC zwecks Reparatur.
Nachdem die Truppe bereits so ca. 40min Vorsprung hatte, fuhren wir weiter über die A6 bis Interlaken und dann erste Ausfahrt rechts weg zum Thuner See wo wir das Mittagssen einnehmen durften. Direkt in der Ausfahrt ging das Telefon, Marion wollte wissen, wo wir eigentlich sind.
Wir fuhren direkt zum See und trafen die Trikes auf einem schattigen Parkplatz direkt am See.
Allerdings fehlten Elke und Kalli, die warteten auf uns an der nächsten Ausfahrt an der Autobahn. So sind die Gruppenregeln, doch Martin hatte nicht damit gerechnet, dass die zwei so lange in der prallen Sonne auf uns warten würden. Auf diesem Weg nochmals Danke für euer Engagement!!

Nach dem Mittagessen weiter durchs Simmental nach Gstaad, über Col du Pilon, Col de la Croix, Villars-s-Olion und Gyron zu unserem Hotel Le Castellan in Chatel, einem kleinen Skiort.
Tolles Abendessen wenn auch erst recht spät.

2. Tag, 350km
Fahrerische Höhepunkte waren Col deJoux Plane, Cormet de Roselend, Col de I'Iseran. Der Blick von der Nordrampe auf Val d'Isere ist einfach traumhaft. Am Ende der Südrampe unbedingt im wohl schönsten Dorf des gesamten Alpenraumes einen Stopp einlegen in Bonneval-sur-Arc. Schlussendlich noch über den Col de Telegraph nach Valloire, unserem heutigen Endpunkt der Tour. Quartier war im Hotel Christina.
Abendessen als HP ebenfalls ein schöner Abschluß des Tages.

3. Tag, 395km
Direkt nach dem Frühstück hoch zum Col de Galibier, nach 30 min schon wieder auf 2642m Höhe.
Ein ständiges Auf und Ab, so soll es sein, Achterbahnfeeling pur ;-)
Weiter gehts Col du Lautaret, Cold'Izoard, Col de Vars, Col de Restefond, Col de la Bonette (mit interessantem Mittagessen) und dann zum wohl absoluten Höhepunkt der Tour dem Grande Canyon de Verdon.
Doch vorher noch zu unserem Mittagessen im Le Patrois am Bonette. Eine verfallene Siedlung, so sieht es beim ersten Blick aus aber der Guide fährt unbeirrlich dort hin. Wir finden ein tolles Restaurant vor, dass in allen einschlägigen Gourmetführern geführt wird und genossen ein fantastischens Gericht ( gekochtes Eisbein mit Salat und Feuerkartoffeln). Dazu Rotwein und viel Wasser. bei genialem Wetter konnten wir das im Freien geniessen, alle waren recht begeistert.
Dieses Restaurant wird von allen "Grosskopferten" von Nizza aus häufig besucht, viele Bilder zeugen von dem edlen Kreis der sich dort trifft.
Da sind die Edel-Triker dann doch genau richtig!!

Die Schluchten des Verdon beeindruckten uns alle und wir sind die Westseite bis zum Ende gefahren. Dort am Lac de Sainte-Croix war das Hotel deI'Auberge des Salles unser heutiges Ende der Tour.
Nach einigen Diskussionen bzgl. des Abendessens waren wir uns schliesslich doch mit der Hotelleitung einig geworden und der Tag klingt auf der Terrasse des Hotels direkt am See aus.

4. Tag, 250km und Ankunft am Mittelmeer
Nach dem Frühstück geht es diesmal die Ostseite des Grande Canyon de Verdon hinauf mit vielen Stopps um diese geniale Landschaft inhalieren zu können, alles bei bestem Wetter.
Dann über den Col de Castillon, der zwar fahrerisch nichts Besonderes ist, der aber ein unglaubliches Glücksgefühl auslöst, wenn wir zum ersten Mal das Mittelmeer am Horizont sehen.
Das Ziel unserer Tour rückt in greifbare Nähe.
Kurz vor Menton biegen wir auf die, nach unserer Meinung, schönste Panoramastrasse der Welt ab. Die Grande Corniche muss man mal gefahren haben und z.b. Golden Eye wurde sicherlich auch nicht ohne Grund hier gedreht. 
In Cannes angekommen geht es erstmal direkt ans Meer und wir geniessen diesen traumhaften Anblick für einige Zeit. Die ganze Anspannung der langen Touren mit unendlich vielen Kurven nebst ständigem Achterbahnfeelings fällt ab und nun ist es nur noch Erholung pur. Wenngleich die Hektik in Cannes mit Stop-and-Go durch die gesamt Stadt nicht gerade lustig ist. Trotzdem, entlang der 5* Hotels, vorbei an den sündteurn Autos errgegen wir mit den Trikes mehr Aufsehen als fünf Ferrari.
Na also, geht doch :-)
Nach einem netten Mittagsimbiss in einer Strandbar geht es stop-and-Go weiter an der schönen Küste Richtung St.Tropez, dem Endzeil der Tour. Als dann noch die Kupplung von Klaus seinem Boom sozusagen "in Rauch" aufgeht wird die Tour zum Hotel dann doch noch recht mühselig, wir fahren so mit 25...30kmh auf der Panoramastrasse. Schlussendlich kommen wir in St. Tropez an. Auch hier wird das Trike abgestellt und der ADAC benachrichtigt, nur gut das es den gibt, er konnte uns schon häufig helfen, solche ärgerlichen Situationen professionell zu beseitigen.
Wir fahren vor dem Hotelbesuch noch mal schnell in den Hafen um
dort die Luxus-Yachten anzusehen, die dort immer wieder vor Anker liegen.
Danach ab ins Hotel, welches wir gegen 20 Uhr erreichen. Noch ein kleines Abendessen und ein paar Drinks, dann geht es ab ins Bett.
Morgen trennt sich die Gruppe, einige fahren weiter nach Spanien, zwei fahren über Genua nach Sardinien und der Rest fährt wieder direkt Richtung Heimat.

Eine wunderschöne Tour hat ihr Ende gefunden. Die gesammelten Eindrücke werden uns noch lange von dieser Tour zehren lassen.
Ein tolles Team indem jeder jedem hilft, um die kleinen und größeren Wewehchen abzustellen.
Wir drei sind jedenfalls noch immer total begeistert, wenn wir an die eine oder andere Episode dieser Tour zurückdenken.
Unser Fazit: Immer wieder gerne!!!!

Hier noch ein Bild der gesamten Rasselbande am "Tag der Trennung"

viele viele weitere Bilder gibt es hier, die Menge würde diesen Artikel total sprengen, wer möchte, kann sich durch eine unendliche Anzahl von Bildern klicken.
Viel Spaß beim Stöbern und vielleicht wird dadurch der eine oder andere auch motiviert diese Tour zusammen mit den Edel-Trikern zu versuchen, lohnen tut sich das allemal!!!!